Russland setzt die schleichende Okkupation georgischer Territorien fort!

Die russischen Einheiten im abtrünnigen Gebiet Zchinvali-Region (Südossetien) setzen die schleichende Okkupation georgischer Territorien fort. Neulich wurde die de facto Grenze um circa 500 Meter zum wiederholten Male ins Innere Georgiens verschoben.

Dabei wurde in neues „Grenzschild“ errichtet und  die landwirtschafltichen Landflächen der Bewohner von georgischen Dörfern Berschueti und Sobisi sind hinter die Okkupationslinie geraten, was die Dorfbewohner daran hindert von ihrem Land Gebrauch zu machen. Durch diesen Schritt, mit dem Russland noch einmal die Souveränität Georgiens schwer verletzt, ist die Okkupationslinie der Hauptautobahn des Landes um einige 100 Meter näher gerückt.

Dass Russland die Zahl von ähnlichen Aktivitäten parallel zum Ausbau der EU-Georgien-Beziehungen im Rahmen der Östlichen Partnerschaft erhöhte, deutet darauf hin, dass der Kreml darauf abgesehen hat, die Festigkeit dieser Beziehungen zu prüfen und nicht vorhat, ein erfolgreiches Beispiel der Demokratisierung und Integration mit dem Westen in seiner Nachbarschaft (oder wie es in Russland gennant wird – im nahen Ausland) zu gedulden.

Nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Georgien führt Russland aktuell einen Krieg, der nicht laut, sondern still und schleichend gestaltet wird.

Mikheil Sarjveladze

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